Die Europäische Zentralbank hat trotz der Erholung der Wirtschaft am 14.01.2010 keine Hinweise auf eine Zinswende gegeben und den Leitzins bei 1 % belassen. Allein schon die Formulierungen über die Zinsentscheidung zeigen, dass alle Akteure auf erste Anzeichen von Zinserhöhungen warten. Mit Ausnahme von China traut sich derzeit noch keine große Notenbank, ein Zeichen in Richtung höheren Zinsen zu geben.
So könnte es wieder einmal der Realwirtschaft vorbehalten bleiben, die Preise zu verändern. Im produktiven Bereich könnten auf absehbare Zeit die nicht ausgelasteten Kapazitäten für eine relative Stabilität sorgen. Im Anlagebereich aber könnte schon kurzfristig die reichliche Liquidität auf ein begrenztes Angebot an Sachanlagen treffen. Hoffentlich ist dies nicht die Basis für neue Blasen.
Disponieren Sie rechtzeitig für Ihren Bereich. Noch sind Preise und Zinsen günstig - und seien Sie nicht gierig.
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